Badezimmer-Lexikon - B

Bad-Begriffe mit B

Badewanne mit Duschzone, Duschbadewanne: Im Gegensatz zu Wannen, die nur zum Baden gedacht sind, gibt es in der Duschbadewanne keine übermäßigen Schrägen, die das Stehen erschweren. Zudem ist sie in der Duschzone breiter, was für mehr Bewegungsfreiheit beim Duschen sorgt. Durch die Kombination der zwei Einsatzbereiche ist die Duschbadewanne ideal für kleine Badezimmer. Um eine Überflutung zu vermeiden, wird eine Duschabtrennung oder ein Duschvorhang benötigt.

Barrierefreies Bad: Ein Bad, das bequem mit einem Rollstuhl befahrbar ist. So sorgen z.B. eine ebenerdige Duschwanne und ein unterfahrbares Waschbecken für leichte Zugänglichkeit und Erreichbarkeit. So ist die Selbstständigkeit gegeben.

Begehbare Badewanne: Das ist eine Badewanne, in die eine Tür eingebaut. Sie ermöglicht es insbesondere älteren Menschen und Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit bequem in die Wanne einzusteigen. Die Wanne wird erst nach dem Betreten mit Wasser gefüllt. Eine Sicherheitssperre verhindert, dass die Tür geöffnet werden kann, wenn sie mit Wasser gefüllt ist.

Beton: Material, das für Badewannen verwendet werden kann. Eine Spezial-Beschichtung macht den Beton wassertauglich. Da Beton-Badewanne maßangefertigt werden, sind sie sehr teuer. Aufgrund des hohen Gewichts sollte vorher geprüft werden, ob der Boden das hohe Gewicht aushält, da man auch das Gewicht des Wassers (1 kg pro Liter) und das der badenden Person dazurechnen muss.

Bidet: Das Bidet kann auch als Sitzwaschbecken bezeichnet werden. Die Form erinnert an eine Toilette, es wird aber wie ein Waschbecken verwendet, um den After- und Intimbereich zu reinigen. Bestenfalls sollte das Bidet nach jedem Toilettengang benutzt werden, denn Wasser reinigt besser als Toilettenpapier. So verbessert man die Körperhygiene und fühlt sich sauberer. Das klassische Bidet wird mit Wasser aus einem Wasserhahn gefüllt. Nachdem das Becken gefüllt wurde, setzt man sich so auf das Bidet, dass man mit dem Po knapp über der Wasseroberfläche ist und reinigt sich mit einem Waschlappen oder der Hand. Noch bequemer ist das moderne Bidet: Es ist mit einer Düse anstelle eines Wasserhahns ausgestattet, welche auf die entsprechenden Stellen, die gereinigt werden sollen, gerichtet wird. Eine Alternative bzw. eine Weiterentwicklung zum Bidet ist das Dusch-WC.

BlueCore: Die Bezeichnung steht für Komponenten der GROHE-Armaturen, Thermostate und Wassertechnologie-Systeme, die im Inneren verbaut und mit blauer Farbe gekennzeichnet sind.

Boiler: Auch Speichererhitzer und Heißwasserspeicher genannt. Der Boiler erhitzt Wasser und speichert es in einem Vorratsbehälter. Öffnet man den Wasserhahn, erhält man so direkt warmes Wasser. Zum Einsatz kommt der Boiler z.B. am Waschbecken. Der Nachteil ist, dass man, wenn der Tank leer ist, warten muss, bis der Boiler neues Wasser aufgewärmt hat. Im Gegensatz dazu der steht der Durchlauferhitzer.

Brausestange: Die Brausestange wird in der Dusche an der Wand befestigt. An einem Halter, der an der Brausestange entlangläuft und der in der Höhe verstellbar ist, kann eine Handbrause eingehängt werden. So kann man die Handbrause auch als Alternative zur Kopfbrause verwenden.

Brausestrahl: Der Strahl, der aus Hand-, Seiten- oder Kopfbrause kommt. Brausen können einen oder mehrere Brausestrahlen mit unterschiedlichen Stärken von sanft bis fest haben. Es gibt auch Hersteller-spezifische Strahlarten wie den Rain Air von Hansgrohe, bei dem dem Wasserstrahl Luft hinzugefügt wird, was ihn besonders weich macht. Weitere Strahlarten sind z.B. der Jetstrahl, der Massagestrahl oder der Schwallstrahl.